Gerade weil ich so einen Tiefpunkt habe, tut mir seine Nähe so gut. Es war letztens so schön, und jetzt soll doch alles beim Alten bleiben. Aus Angst vor Veränderung. Diese Entscheidung scheint doch vernünftig, man sollte nichts tun von dem man nicht überzeugt ist. Dennoch trifft es mich. Unterdrücke ich meine Gefühle wieder? Habe ich mir tatsächlich Hoffnungen gemacht? So wie früher? Hab sogar noch einen Tagebucheintrag von der Zeit gefunden. Ich wollte auch da alles abstreiten. Aber genau wie damals ist mir wieder so kalt...
Confessions of a Chocoholic - 13. Okt, 19:34
Das denke ich die ganze Zeit. Mein Ziel scheint unerreichbar. Dabei habe ich noch nicht mal ein klares Ziel gesetzt. Aber das was ich anstrebe, scheint noch das Falsche zu sein. Ich hoffe der Umzug bringt etwas Ordnung. Ich sollte versuchen einfach den Stress von mir zu nehmen. Nach einer FA am Morgen bzw. Mittag verläuft der Abend gut und er wird auch gut enden! Ich bin stolz auf mich. Das sollte ich öfters sein. Heute zwar Training geschwänzt, aber dafür werde ich mir morgen Mühe geben. Eine weitere Sache die ich beherzigen muss: Ich darf mein Leben nicht dem Training anpassen, sondern das Training meinem Leben. Und heute war dem so. Auch wenn es einen gammeligen Tag bedeutet hat. Nachher beseitige ich auf jeden Fall noch den Papierkram, packe vielleicht sonst noch ein paar Sachen. Räume unter dem Bett auf!!!!!! und geh möglichst früh schlafen, hoffentlich gelingt mir das, da ich eigentlich schon den ganzen Tag geschlafen habe.
Confessions of a Chocoholic - 13. Okt, 18:11